Buchtipp: Haut

Von einer Kundin bekam ich vor einiger Zeit eine Buchempfehlung und war von diesem Buch so angetan, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte. Heute stelle ich euch dieses Buch vor:

Haut – gesund, schön, gepflegt“ von 
Prof. Dr. med. Volker Steinkraus, Prof. Dr. med. Kristian Reich und Marie-Anne Schlolaut
aus dem DuMont Buchverlag

Auf der Suche nach einer passenden Fachliteratur zum neusten Forschungsstand in der medizinische Kosmetik, stelle ich oft fest, dass es davon zwar viel zu finden gibt, diese für den Normalverbraucher jedoch meist schwer verständlich ist.
Um so bedeutender stellt sich das Ergebnis eines Zusammentreffens der beiden leitenden Ärzte des Dermatologikums Hamburg und einer Redakteurin des Kölner Stadt-Anzeigers dar. Die Kombination sorgt zugleich für medizinische Qualität, wie auch für einen leserorientierten Schreibstil.

Nun erst einmal zu den Autoren:

Prof. Dr. med. Volker Steinkraus und Prof. Dr. med. Kristian Reich, die Leiter des Dermatologikum Hamburg, gehören zu den „besten Dermatologen Deutschlands“, wie es auf der Buchrückseite heißt. Neben ihrer Ausübung als Fachärzte für Dermatologie, zeichnen sie sich durch andere Qualifikationen und medizinische Eignungen aus und halten ebenfalls Vorträge und Weiterbildungen für Ärzte.

Die Journalistin Marie-Anne Schlolaut arbeitet für den Kölner Stadt-Anzeiger. Unter anderem ist sie auch als Leiterin für das Leserforum und speziell für Themen der Gesundheit zuständig.

Wie jedes Buch, hat auch dieses eine Entstehungsgeschichte:
Nach einer Veranstaltung des Kölner Stadt-Anzeigers blieben bei vielen Teilnehmern des Publikums noch weitere Fragen offen und wurden den Veranstalter nachträglich zugesandt. Man betrachte dieses Buch also als eine Art „Antwortbuch“.

Und wirklich, es lässt, auch für Laien sehr verständlich, kein Thema aus:
Wie der Name bereits verrät, drehen sich die 380 Seiten des Buches rund um die Haut.
Der Inhalt gibt nicht nur Aufschlüsse über Pflege, Kosmetik und Haut sondern auch über Krankheiten und deren Prävention.

Das größte Organ des Menschen wird buchstäblich von allen Seiten beleuchtet und facettenreich beschrieben. In Kapiteln wie „Haut und Lebensstil“, „Haut und Psyche“, „Haut und Ernährung“ werden nicht nur wichtige Wissensgrundlagen gelegt, sondern auch die ganzheitlichen Einflüsse der Hautzustände verständlich gemacht. Die einzelnen Themen werden kurz eingeleitet. Darauf folgen interessante Fragen mit meist kurzen und aufschlussreichen Antworten.

Ein paar Fragen sehen z.b. so aus:
Ist die Haut ein Spiegelbild der Seele?
Wie und warum sollte man Pickel behandeln?
Altert die Haut schneller, wenn man sich unter die Sonnenbank legt?

Durch diese Art Frage-Antwort-Spiel, wird auch eine schnelle Recherche zu alltäglichen Fragen bezüglich der Haut ermöglicht.

Es vermittelt fachlich wichtige Informationen, die leserorientiert und gut präsentiert werden.
Ich finde dieses Buch ist für jeden gut geeignet, der mehr über seine Haut und für seine Haut erfahren möchte. Mit einem Preis von 9,99 Euro, halte ich meinen Buchtipp für eine preisgünstige und gut angelegte Investition in die eigene Gesundheit, die Haut und dessen Zukunft.

Eure Mo

Bildquelle: © Dermatologikum Hamburg
Bildquelle: © DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG

Peel your Body

Jetzt, da wir nun endlich wieder unsere Beine zeigen können, Kleider und Röcke tragen, wollen wir mit besonders schönen und glatten Beinen auffallen.

Wie ihr eurer Haut den absoluten Frische-Kick verleiht und wie sie wieder samtig weich wird:
Hier mein Lieblingspeeling, ganz einfach selbst gemacht, denn die Zutaten befinden sich in jedem Küchenschrank!

Zutaten:
Zucker
Wasser
Honig
Olivenöl

Schüttet am besten zuerst den Zucker in ein Schälchen und fügt etwas Wasser hinzu. Dann könnt ihr direkt ca. zwei Esslöffel Honig hinzu geben und eine kleine Menge Olivenöl. Verührt alle Zutaten solange miteinander, bis eine weiche, sehmige Masse entsteht. Die nun entstandene Masse lässt sich leicht mit der Hand auf eure Haut auftragen.

Am besten lässt sich das Peeling unter der Dusche auf der angefeuchteten Haut anwenden.

Das Peeling löst die abgestorbenen Hautzellen von der Haut, lässt sie ebenmäßig erscheinen und bereitet sie auf die nachfolgende Pflege, wie zum Beispiel der Bodylotion vor.

Zu den Zutaten:
Das Olivenöl macht die Haut geschmeidig und versorgt die Haut mit vielen wertvollen Vitaminen, wie zum Beispiel Vitamin A, E und K. Olivenöl hat einen sehr starken Eigengeruch. Wer diesen nicht mag, kann statt dessen auch Weizenkeimöl nehmen. Durch das Öl in dem Peeling ist die Haut hinterher schön zart und geschmeidig.

Honig hat eine sehr heilende und entzündungshemmende Wirkung. Gleichzeitig kann er die Feuchtigkeit in der Haut binden und lässt sie dadurch nicht austrocknen.

Der Zucker bildet den Reibungseffekt im Peeling. Es sollte nicht zu grobkörnig sein, da sonst die Haut zu sehr gereizt wird.

Aufgrund der Hautreizung, empfehle ich ein Peeling nicht häufiger als ein bis zwei mal die Woche durchzuführen.

Viel Spaß wünsche ich euch beim durchführen und ausprobieren dieses Peelings

Eure Mo

Sonntagmorgen: Zeit für frische selbstgebackene Brötchen!

Gestern Abend, oder eher am späten Nachmittag hatte ich mal wieder einen Tatendrang etwas zu backen.
Ab und zu gibt es Momente in meinem Alltag, die gepackt sind von einer Spontanität, die jetzt und sofort erledigt werden muss.
Ab und an muss die Wohnungseinrichtung dran glauben und wird von einer gewohnten Position in die andere verschoben, die Deko wird in Kisten gelagert und erneut in Pose gesetzt, der Kleiderschrank wird auseinander gepflückt und die neu geordneten Sachen werden wieder einsortiert. Der Ein oder Andere von euch kennt dieses Gefühl bestimmt.

Meine Mission diesmal: Sonntagsbrötchen!

 

 

Auf diesem Wege wünsche ich euch einen schönen Sonntag!

Eure Mo

Pflege, aber wie? Step 3: Die richtige Creme

Nachdem ihr nun über die Reinigung des Gesichts und deren Wichtigkeit Bescheid wisst, komme ich nun zum letzten Schritt für die Basispflege unserer Gesichtshaut: Die Creme.

Da es wirklich so unendlich viele Produkte auf dem Markt gibt, werdet ihr in diesem Beitrag von Firmennamen verschont bleiben.
Es geht ganz um das Thema: Wie finde ich die richtige Creme für meine Haut.
Dazu erst einmal ein paar wichtige Grundlagen:
Unsere Haut hat individuelle Bedürfnisse, die abhängig sind von unserem Hormonspiegel, den Lebensgewohnheiten und der erblichen Veranlagung. Dadurch hat jeder von uns eine individuelle Talgzusammensetzung, die unsere Haut mit Feuchtigkeit versorgen und schützen soll.

Da ich jetzt nicht zu sehr ins anatomische Detail gehen möchte, fasse ich mich kurz:
Mit den Veränderungen der Jahreszeiten, verändert sich auch die Talgzusammensetzung der Haut und sie braucht eine neu angepasste Pflege. So kann sich der Talg/Fett im Sommer besser auf unserer Haut verteilen als im Winter (in Fachkreisen spricht man von einem größeren Spreitvermögen). Daher haben wir im Sommer eher das Gefühl eine fettigere oder ausgeglichene Haut zu haben als im Winter.
Im Winter dagegen kann sich der Talg auf unserer Haut durch die kalten Temperaturen nicht gut verteilen. Wir haben das Gefühl von Trockenheit und sie kann rau bzw. schuppig werden.

Die Wahl der richtigen Creme richtet sich, wie auch schon die Reinigung, nach den Bedürfnissen der Haut und dem aktuellen Hautbild. Deshalb rate ich dazu, für die kalten und warmen Jahreszeiten unterschiedliche Cremes zu benutzen. Je wärmer die Tagestemperaturen werden, desto leichter (geringer bis gar kein Fettanteil) sollte die Creme sein.
Die verschiedenen Hautzustände und deren Merkmale habe ich bereits hier kurz beschrieben gehabt.

Tipp: Geht euch am besten mit den Fingern über die Haut, was spürt ihr? Fühlt sich eure Haut trocken an oder merkt ihr einen deutlichen Fettfilm auf der Haut? Wie entwickelt sich eure Haut im laufe des Tages? Spannt die Haut und ihr habt das Gefühl unbedingt etwas beruhigendes, wie z.B eine Creme, aufzutragen? Oder fettet sie immer mehr nach und ihr wollt oder müsst sogar mehr Mals am Tag Powder auftragen?

Stellt euch diese Fragen und ihr entwickelt ein Empfinden für euren Hautzustand. So merkt ihr am ehesten was eure Haut im Moment braucht und was ihr gut tut.

Nun kommen wir zu den am häufigsten auftauchenden Hautzuständen:

Bei trockener, gereizter Haut:

  • die Haut muss mit viel Feuchtigkeit und etwas Fett versorgt werden.
  • Beruhigende Wirkstoffe unterstützen die Haut, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Ich habe immer wieder die Erfahrung gemacht, dass eine trockene Haut sehr schnell auf zu viel Fett oder ätherische Öle in der Creme mit Reizungen und kleinen Pickeln reagieren kann. Die trockene Haut ist gleichzeitig auch eine empfindliche Haut, weil die Poren sofort alles aufnehmen können und damit schnell gereizt reagieren.

Bei fettiger oder Mischhaut:

  • die Haut braucht hier keine Creme die Fett oder Öle enthält, denn davon produziert sie ja genug. Sehr gut geeignet sind Gele oder sehr leichte Cremes mit viel Feuchtigkeit.
  • Besonders das entstehen von Unreinheiten soll vorgebeugt werden. Enthält die Creme zu viel Fett, fühlen sich die entzündungsauslösenden Bakterien viel zu wohl auf der Haut und Pickel können entstehen.

Oft verwenden junge Kunden mit fettiger Haut, die zu Unreinheiten neigt, viel zu aggressive Produkte. Doch Produkte gegen Unreinheiten oder Akne können manchmal sogar den Hautzustand verschlimmern. Trocknen die Pflegeprodukte die fettige Haut zu sehr aus, wird ihr der Eigenschutz genommen und die Haut beginnt stärker Fett zu bilden. So kann ein Kreislauf entstehen, der schlimme Ausmaße annehmen kann.
Ich empfehle daher eher hautberuhigende Pflegeprodukte und eine Creme ohne Fett.

Während meiner Arbeit merke ich immer wieder, wie vorsichtig man mit reichhaltigen Cremes umgehen sollte, gerade bei Hautproblemen. Denn auch bei trockener Haut kann eine fettige Creme schnell zu Unreinheiten führen. Deshalb bin ich persönlich immer vorsichtig damit, eine Creme zu empfehlen, die ätherische Öle oder andere Fette enthält. Im Gegensatz dazu, gibt es aber auch den Zustand der Haut, der fettige Substanzen benötigt.

Ihr seht, dass es gar keine so einfache Aufgabe ist, die passende Creme für seine eigene Haut zu finden. Ich habe immer wieder neue Kunden bei mir, die mir erzählen, dass sie schon Jahre damit verbringen, die richtige Creme zu finden.

Wie auch schon in vorherigen Beiträgen, kann ich immer nur darauf hinweisen, seine Haut aufmerksam wahrzunehmen. Mit etwas Glück kommen wir so auch auf das Geheimnis, dass hinter der richtigen Pflege steckt.

Eure Mo

Favorite Sonnenschutz

Ui, war das ein schönes Wetter in den letzten Tagen.

Da jetzt vermutlich und hoffentlich jeder einen Sonnenschutz benutzt, werde ich euch heute meinen Favoriten in Sachen Schutz vor der Sonne vorstellen. Ich benutze dieses Produkt selber und bei meiner Arbeit, als Abschlusspflege für meine Kunden.

Skin Ceuticals hat vor kurzer Zeit einen Sonnenschutz heraus gebracht, der nicht nur gegen UV-A und UV-B Strahlen schützt, sondern auch gegen Infrarotstrahlen: Brightening UV Defence 30 SPF.

Im Sonnenlicht befinden sich, neben den uns bekannten UV-Strahlen, noch Infrarotstrahlen des Typs A, B und C.

Während die Infrarotstrahlen des Typs B und C für die Haut eher ungefährlich sind, schaffen es die Infrarotstrahlen Typ A noch tief in unsere Haut einzudringen. Sie dringen tiefer in die Hautschichten ein als die UV-Strahlen, sorgen für eine Erwärmung, schädigen die Zellen und beschleunigen den Alterungsprozess der Haut.

Gerade bei empfindlicher und zu Rötungen neigende Haut kommt dieser Sonnenschutz gut zum Einsatz.

Den Brightening UV Defense SPF 30 enthält 50 ml und ist für ca. 30€ in Apotheken oder Kosmetikinstituten zu erwerben. Das Produkt ist zwar nicht ganz so günstig, zeichnet sich dafür aber durch seine Qualität aus.

Ich trage ihn wirklich jeden Tag über meine Tagescreme. Man kann sie aber auch allein auftragen und als Tagescreme benutzen.

Es gibt ja wirklich schönere Dinge, als sich bei heißen Temperaturen mit dem klebrigen Gefühl zu beschäftigen, welches manch andere Sonnencreme hinterlässt.

Diese Sonnencreme hat eine sehr leichte Konsistenz und wird sofort von der Haut aufgenommen, also besteht kein Grund zur Sorge, dass Pickel oder Ähnliches begünstigt werden.

Es gibt bestimmt auch noch andere Sonnenschutzprodukte, die einen Schutz gegen Infrarotstrahlen haben, kennt ihr schon welche? Vermutlich findet man in der Apotheke auch solche Produkte.

In der nächsten Woche werde ich mich mal auf die Suche begeben und euch berichten.

Eure Mo

Bildquelle: Blume © Dagmar Fabig

El Bocho – ein Künstler, der einen nicht mehr los lässt!

Ich muss erst einmal lange nachdenken, bis ich darauf komme, wie ich überhaupt auf diesen tollen Künstler gekommen bin. Jetzt weiß ich es wieder, durch einen Artikel, den mir mein Freund in einer Zeitschrift zeigte. Es ging um das Ausstellungskonzept der Arty Farty Gallery für Urban Art in Köln, in der auch Werke von El Bocho gezeigt wurden.

Zwei Ausstellungen habe ich von ihm bereits besucht.
Doch erst einmal:

Wer ist El Bocho?

El Bocho ist unter anderem ein Tape Art Künstler, der sich auf den Häuserwänden der urbanen Welt austobt.  Das heißt, er klebt seine Kunstwerke in Form von Plakaten an Wände und gestaltet so seit Jahren das Stadtbild vieler Großstädte.

Ähnlich wie bei der englischen Streetart-Legende „Robin Banksy“ sollen sowohl sein Gesicht, als auch sein Bürgerlicher Name ein Geheimnis bleiben. Im Vordergrund steht ganz die Kunst.

 

 

 

 

 

 

 

Seine Werke sind mir ein ständiger Begleiter durch die Großstädte dieses Landes. Egal ob Berlin, Köln oder Hamburg. Auch in Leipzig, Aachen, Karlsruhe und Trier ist er zu finden.

Wenn man die Augen offen hält, kann jedes Großstadtkind ihn irgendwann entdecken. Aber El Bocho hat sich auch international einen Ruf gemacht und war in Sao Paulo, Wien, Paris und anders wo auf den Straßen unterwegs. Zudem ist er international preisgekrönt.

Sehr verdient, meiner Meinung nach. Seine Werke begrüßen einen auf den ersten Blick und dazu kommentieren sie das städtische Leben. So stimmen sie einen teilweise nachdenklich oder erzwingen ein Schmunzeln auf den Lippen.

 

 

Keine Frage, dass es El Bocho hinein in die Galerien geschafft hat. Dadurch kam ich auch in den Genuss weitere Stile von ihm betrachten zu können und so werden seine Gemälde auf der Seite der Raab Galerie Berlin circa zwischen 3000 und 8000 Euro gehandelt.

Daneben gibt es auch eine El Bocho Collection aus limitierten  Kunstwerken, Postkarten und exklusiven Clothings hier zu erwerben.

Wie ihr seht ist El Bocho längst kein brandneuer Tipp mehr, aber umso mehr will ich alle, die ihn nicht kennen, auf ihn aufmerksam machen.
Wenn ihr jetzt Lust auf mehr habt, dann schaut euch seine Website an, dort gibt es noch viel mehr Bilder zu entdecken.

In dem Sinne wünsche ich euch inspirierende Einblicke.

Eure Mo